· 

Aufgestanden - zu Ostern

Dies ist ein ganz besonderes Ostern, ein vielleicht besinnlicheres Osterfest als die Jahre zuvor. Doch letztendlich sitzen wir momentan, zu Zeiten der Corona Pandemie, alle im gleichen Boot und hier gilt es doch einfach den Schwerpunkt auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu richten. Glück und Liebe fällt mir dazu als Erstes ein. Glück bedeutet für mich aufgewacht zu sein, einen neuen Tag begrüßen zu dürfen. Ganz bewusst, noch im Bett liegend, die Augen zu öffnen und die ersten Sonnenstrahlen wahrzunehmen. Die kühle Luft einzuatmen, die Vögel zwitschern zu hören. Danke zu sagen. Danke für einen neuen Tag, der mir geschenkt wird und bei dem Ich all die Dinge erleben kann, die ich mir Wünsche. Jeder Tag ist ein neuer Tag, ein neues Geschenk, ein Glück, bei dem ich so sein darf, wie ich bin. SOHAM - ICH BIN DAS. Oder auch DAS BIN ICH. Dieser Satz stammt sowohl aus dem christlichen Glauben, wie auch aus der über 5000 Jahre alten Yogalehre, dem Sanskrit, wo er meines Wissens nach seinen Ursprung findet.

 

Hier möchte ich auch kurz ins Thema einsteigen, da mir seit ein paar Tagen immer wieder der Gedanke kam einen Blogartikel über die Atmung und das (Auf)stehen zu schreiben. Wieso, keine Ahnung, vielleicht da ich selbst den Alltag auch wieder ein Stück weit bewusster wahrnehme als sonst und da ich diesen Themenbereich zu gegebenem Anlass ganz passend finde. Es sind doch die kleinen Dinge im Leben die wirklich zählen. Ich möchte Dich hiermit einladen für einen Moment Inne zu halten, Deinen Handrücken an die Nase zu führen und mal hineinzuspüren und wahrzunehmen aus welchem Nasenloch Du gerade atmest. Richtig, es ist immer nur verstärkt ein Nasenloch, aus dem wir die Luft wieder ausströmen lassen. Du kannst auch mal die Uhr dazu stellen und das Ganze beobachten, denn Dein Körper wechselt diesen Vorgang fast stündlich und ganz von selbst. Es gibt da auch noch zwei Zeiten am Tag wo wir die Luft durch beide Nasenlöcher ausströmen lassen aber mehr dazu vielleicht ein andermal. Jedenfalls ist es eine sehr schöne Sache seinen Atem bewusst wahrzunehmen und auch steuern zu können, denn dadurch können wir uns auch selbst regulieren und z. B. auch Stress herabsenken. Ich möchte jetzt hier, aber gar nicht weiter darauf eingehen sonst schweife ich ganz vom Thema ab und beginne noch Dir die verschiedenen Atemtechniken aus dem Yoga zu erklären :)

 

Ich wollte doch noch etwas zum Aufstehen schreiben. Sicherlich kennst Du das Sprichwort "Mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein"...Bestimmt hat das auch schon mal Jemand zu Dir gesagt, wenn Du gerade nicht so gut gelaunt warst oder irgendwie alles schieflief an dem Tag. Sprichwörter haben meist etwas Wahres und das Sprichwort mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein, rührt daher das der Mensch, wie alles auf unserer Erde, im Gleichgewicht stehen muss. Tut er das nicht, laufen die Dinge etwas schief und nicht so wie vielleicht gewollt. Da wir aber die meisten Handlungsvorgänge automatisieren schenken wir diesen kaum noch an Bedeutung. Meist schleppen und stolpern wir irgendwie aus dem Bett und ins Bad, nachdem wir den Wecker schon fünfmal auf Snoozze gedrückt haben, um zur Arbeit zu hetzen. Anstatt erstmal den Tag zu begrüßen. Sich Selbst zu begrüßen. Danke zu sagen. Die Atmung wahrzunehmen, um dann mit dem richtigen Fuß auf zu stehen. Wenn wir gestresst und nicht im Gleichgewicht sind, kommen wir mit dem falschen Fuß auf und somit ins Ungleichgewicht. Wenn die Luft durch dein rechtes Nasenloch ausströmt, trittst/ , stehst Du normalerweise auch mit dem linken Fuß zuerst auf.

Versuch es doch mal. Wie bist Du heute aufgestanden zu Ostern!?

Frohe Ostern und ganz viel Glück und Freude in den schönen Dingen des Alltags ♥

Kommentar schreiben

Kommentare: 0