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Sommer, Sonne, Vitiligo-Sonnenbrand


Beim Durchstöbern meines Instagram Account heute Morgen, bin ich auf ein Bild gestoßen, dass mich an meinen letzten Urlaubsaufenthalt auf Gran Canaria erinnerte. Es war eine herrliche Reise und auf Gran Canaria ist es einfach wunderschön. Eigentlich wäre ich im April dieses Jahres auch auf die Kanarischen Inseln geflogen, doch hier hat mir leider, wie auch so vielen anderen, die Corona Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber dafür gibt es ja die Erinnerung, mit der man sich das Glück Nachhause holen und dabei ein wenig mit seinen Sehnsüchten in die Ferne schweifen kann.


Leider brachte die Sonne nicht nur unglaublich viel Freude und Glücksgefühle mit sich, sondern auch einen gemeinen Sonnenbrand. Im Übrigen spielt es hier keine Rolle wo man sich aufhält, denn einen Sonnenbrand hole ich mir genauso bei mir im Garten, beim Fahrrad- oder Autofahren an den Händen oder einfach überall da wo ich der Sonne ausgesetzt bin und meine Haut nicht genügend Schutz erhält. Die betroffenen Hautstellen, die Vitiligo aufweisen, sind einfach super empfindlich, da hilft in der Regel auch fast kein Sonnenschutz. Ich habe mich schon sehr lange daran gewöhnt Sonnenschutzfaktor 50 zu benutzen, jedoch ist der bei mir meist nutzlos und somit bleibt mir nichts anderes übrig als mich weitestgehend von der Sonne fernzuhalten. Was mir meist ziemlich schwerfällt, denn ich liebe es ein Sonnenbad zu nehmen. Nur wenn man es nicht genießen kann, macht es leider auch keinen Spaß. Ich kann mich also nicht einfach zum Sonnenbaden auf eine Wiese oder an den Strand legen, denn sonst würden meine weißen Flecken ziemlich schnell in pinkfarbenen Tönen aufleuchten. Nicht das ein Sonnenbrand an sich schon gefährlich ist, er tut auch furchtbar weh und ist einfach unangenehm.


Jedenfalls blieb mir nach einem Tag Gran Canaria nichts anderes übrig als die darauffolgenden 3 Tage, meinen Urlaub vom Hotelzimmer aus zu genießen und meine Haut, die regelrecht glühte, zu kühlen. Die größte Wohltat brachte mir hier Naturjoghurt ein. Den ich aber nicht lecker gegessen, sondern mich damit eingecremt habe. Milchprodukte wie Quark und Joghurt sind gute Hausmittel bei Sonnenbrand. Sie spenden der Haut viel Feuchtigkeit. Umstritten ist jedoch, ob das Milchfett und die Milchsäure zusätzlich eine heilende Wirkung haben. Ich bin da der Meinung, dass die Natur uns eigentlich alles bietet, was wir brauchen und somit gebe ich der heilenden Wirkung ein Ja. Zumal mir persönlich der Joghurt bei Sonnenbrand hilft und Linderung verschafft.

Wie schützt ihr eure Haut vor Sonnenbrand und welche Erfahrungen habt ihr bis jetzt mit Sonnencreme oder entsprechenden Naturprodukten gemacht? Ich freue mich auf eure Anregungen, liebe Grüße, Selina

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